Wissenschaftlicher Hintergrund der Therapie

Physiotherapie Nyffeler stellt Ihnen gerne Informationen zur Physiotherapie bereit!

Die Koordinationstherapie beruht auf vier neuen Entwicklungen der Neurowissenschaften:

  • Selbstorganisation neuronaler Netzwerke
  • Rhythmizität und koordinierte Rhythmuskoppelung
  • Regeneration einschliesslich Neurogenese
  • Integratives Lernen und Speichern von Netzwerkzuständen als zweite distributive Funktionsmöglichkeit des Menschlichen ZNS (neben der relativ lokalisiertem) und deren Einsatz bei der Reorganisation des verletzten ZNS

Neues Verständnis der Funktion des Nervensystems:

  • Nervennetzwerke organisieren sich selbst.
  • Sie sind selbstlernend.
  • Sie sind nicht fest verschaltet.
  • Sie lernen aufgrund der elektronischen Impulse, den die Fühler in der Haut, den Gelenken, den Muskeln und Sehnen beim Bewegen automatisch erzeugen.
  • Diese Selbstorganisation ist veränderbar.
  • Sie kann therapiert werden.
  • Sie ist stark formbar.

 

Wissenschaftliches - Dendrit

Es ist gemessen worden, dass Bewegungs-Nervenzellen rhythmisch elektronische Impulse abfeuern.

Wissenschaftliches - Originales zentrales Nervensystem (ZNS)

Aktiviert werden Sie durch Willen, Empfinden und Impulse der Bewegungsfühler. Sie sind Teil vorgelagerter rhythmisch schwingender Nerven-Teil-Netzwerke. Sie können nach Verletzungen weniger exakt Impulse erzeugen und aus dem Takt geraten. Sie können die Koppelung an andere Netze verlieren. - Wiederholt durchgeführtes, auf Millisekunden genaues, ständig wiederkehrendes, rhythmisch-dynamisches Bewegen verbessert die rhythmischen Eigenschaften der den Bewegungs-Nerven-Zellen vorgelagerten Nerven-Netzwerke und die gegenseitigen Koppelungen. Bis hin zum natürlichen, selbständigen Bewegen und Denkvermögen.

Die Therapie muss, soll ein verletztes Nervensystem wieder natürliche Bewegungen erzeugen, automatische Funktionen ausführen und das Denken verbessern, möglichst ganzheitlich durchgeführt werden:

Wissenschaftliches - Motoneuron

Während der Therapie muss das Training des Gleichgewichts, das schwungvolle harmonische Zusammenwirken der beim Bewegen tätigen Muskeln (Koordinationsdynamik) und die Rückkoppelung, die die Gestaltung der Art der Schwingungen in den Takt-Erzeugenden- Nervennetzwerken auslöst (Oszillatorformation), gewährleistet sein.

Es ist gemessen worden, dass beim verletzten Zentralnervensystem von Tier und Mensch verschiedene Neubildungs-Prozesse ablaufen, einschliesslich die Neubildung von Nervenzellen. Hirnstamm und Rückenmark unterliegen stärker spontanen Reperaturmechanismen. Nervenzellen und Nervenleitungen können wandern und grosse Distanzen überwinden. Von der Lage einer neugebildeteten Nervenzelle kann nicht unbedingt auf die Funktiongeschlossen werden.